Hand in Hand die Welt verbessern.

Es braucht nur ein wenig Zeit…

Sie helfen den Kranken. Sie stärken die Schwachen. Sie halten die Alten. Sie trösten die Trauernden. Ob in den Wüsten Afrikas oder in den Urwäldern Südamerikas - für sie steht das Wohl der Patienten immer an erster Stelle. Genau wie für seca. Als weltweit agierendes Unternehmen unterstützen wir ihr außergewöhnliches, ehrenamtliches Engagement mit all unseren Möglichkeiten. Dazu zählen Spenden und Hilfsgüter für karitative Einrichtungen wie Unicef und Rotkreuz-Gesellschaften genauso wie für private Projekte. Einige davon stellen wir Ihnen hier vor.


Stand Up for African Mothers

Ausbildung afrikanischer Hebammen im Kampf gegen Müttersterblichkeit.

Zehn bis zwölf...

So viele Voruntersuchungen erhalten deutsche Frauen durch-schnittlich während einer Schwangerschaft. Größe und Gewicht des Babys werden berechnet, Blut und Urin der Mutter kontrolliert, im Ultraschall beobachten die Eltern begeistert die ersten Bewe-gungen des Nachwuchses und bei der Kontrolle der kleinen Herz-töne schlägt auch das Elternherz vor lauter Vorfreude etwas höher.

Nicht so in Afrika. Dort geht die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen in der Regel gegen null. Südlich der Sahara erhalten 70% der Frauen keine vorgeburtliche Betreuung. Für eine von 36 Frauen besteht dadurch die Gefahr, während der Schwangerschaft oder Geburt zu sterben – in Industrienationen ist es eine von 4.900.

Die Müttersterblichkeit in diesen Teilen Afrikas ist mit jährlich rund 179.000 Frauen die weltweit höchste. Die häufigste Todesursache sind Blutungen während der Geburt – Komplikationen, die durch die Be-treuung einer ausgebildeten Hebamme vermieden werden könnten.

Um diesem Problem nachhaltig zu begegnen, bildet die Hilfsor-ganisation Amref Health Africa im Rahmen des Projektes „Stand Up for African Mothers“ Hebammen aus. Eine von ihnen ist      Esther Madudu. Sie hat die Ausbildung 2010 absolviert und gibt als Hebamme ihr Wissen an die von ihr betreuten Frauen und   Hebammen in der Ausbildung weiter.


kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. in Eritrea

Humanitäres Projekt für lebensrettende Behandlungen herzkranker Kinder.

Das Herz eines Neugeborenen ist winzig klein, es hat in etwa die Größe einer Walnuss. Und es kann krank sein. Fast ein Prozent aller Kinder weltweit kommen mit einem Herzfehler zur Welt. Ohne Behandlung haben die wenigsten von ihnen eine Überlebenschance. Kinderherzchirurg Dr. Andreas Urban fliegt seit Ende der 90er-Jahre zweimal im Jahr nach Eritrea. Er ist für die herzkranken Kinder und deren Eltern, die um ihr todgeweihtes Kind bangen, die letzte Hoffnung.

6,3 Millionen Menschen leben in Eritrea. Es ist eine junge Gesellschaft, fast die Hälfte sind Kinder. Die Folgen des jahrzehntelangen Krieges, wiederkehrende Dürreperioden und staatlicher Zwang, wie unbegrenzter Armeedienst für die Männer, machen den Menschen im Nordosten Afrikas zu schaffen.

Im Armutsbericht der Vereinten Nationen steht Eritrea auf Platz 182 von 187. Die medizinische Versorgung ist unzureichend, was besonders die Kleinsten trifft. Für die 2,6 Millionen Mädchen und Jungen unter 14 Jahren gibt es fünf Kinderärzte, darunter eine Kinderkardiologin, jedoch keinen kinderchirurgischen Facharzt und keinen Kinderherzchirurgen. Ein Drittel der Kinder ist unterernährt, was sie noch anfälliger insbesondere für Infektionskrankheiten macht.

Jedes Jahr werden in Eritrea rund 1.000 Kinder mit einem Herzfehler geboren. Ohne Operation sterben alle bis auf die wenigen Kinder, deren Herzfehler rechtzeitig diagnostiziert werden kann und die der rettenden Operation im International Operation Center for Children in Asmara/Eritrea (IOCCA) zugeführt werden können.


Ärzte ohne Grenzen in Pakistan

Lebenswichtige Hilfe für Mutter und Kind.

Während einer Geburt hängt das Überleben von Mutter und Kind oft von ein paar Handgriffen ab. Hebamme Patricia Günther kennt sie. Patricia Günther hat schon als Kind ihren Puppen Verbände angelegt. Inzwischen sind ihre Patienten kaum größer, haben ihre Hilfe aber umso nötiger. Die Hebamme ist regelmäßig für die Nothilfeorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ unterwegs – zuletzt in Pakistan.

In Pakistan bestehen große Lücken in der Gesundheitsversorgung, vor allem in Konfliktregionen und in abgelegenen Gebieten. Speziell für Frauen und Kinder ist es schwer, angemessene medizinische Versorgung zu erhalten. Daher stirbt in Pakistan fast jede Stunde eine Frau an Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt, berichtet „Ärzte ohne Grenzen“.

Die Hilfsorganisation arbeitet in mehreren Provinzen, betreibt dort Krankenhäuser und unterstützt örtliche Gesundheitseinrichtungen mit medizinischen Angeboten, wie Notaufnahmen, Geburtshilfe und kinderärztliche Versorgung. In der Stadt Peschawar hat „Ärzte ohne Grenzen“ sogar ein Frauenkrankenhaus eingerichtet. Und genau hierhin fuhr Patricia Günther im Juli 2014. 


WomenforWomen von IPRAS in Indien

Plastische Chirurgie für Frauen.

WomenforWomen ist eine gemeinnützige Stiftung der IPRAS (Weltverband für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie). Sie wurde 2008 gemeinsam von Dr. Constance Neuhann-Lorenz und Dr. Marita Eisenmann-Klein, der heutigen Präsidentin der IPRAS, gegründet. Das WomenforWomen- Netzwerk zählt derzeit 90 Spezialistinnen – Plastische Chirurgen, Assistenzärzte, Anästhesisten, Physiotherapeuten und Krankenschwestern – aus aller Welt, die regelmäßig in ihrem Urlaub unentgeltlich helfen.

Die Organisation ist besonders in Regionen tätig, in denen die Frauen kaum Chancen auf eine medizinische Versorgung haben. Ziel ist es, neben der Befreiung von körperlichen Leiden, Schmerzen und gravierenden funktionalen Beeinträchtigungen auch das äußere Erscheinungsbild der Frauen zu verbessern und so ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Darüber hinaus bemüht sich WomenforWomen by IPRAS Bildungsprogramme im eigenen Land zu ermöglichen, wie zum Beispiel eine Ausbildung zur Krankenschwester.


Einsatz in Tsévié, Togo.

Dr. Jörg Nitschke - Unterstützung im Kampf gegen Buruli Ulcer.

Buruli – die kleine Schwester der Lepra Buruli Ulcer ist eine grausame Krankheit. Oft wird sie als „kleine Schwester der Lepra“ bezeichnet, weil sie ähnlich entstellend wirkt.

Buruli trifft meist die Bewohner abgelegener Dörfer besonders in Westafrika. Hier sind die Menschen gezwungen, ruhende Gewässer zur Körperhygiene und zum Wäschewaschen zu nutzen. Die Kinder spielen in den Tümpeln. Auslöser der Krankheit ist eine Infektion mit dem Mykobakterium Ulcerans, das von einheimischen Wasserinsekten ausschließlich in diesen ländlichen Gegenden übertragen wird. Wie Leprapatienten werden an Buruli erkrankte Menschen vielfach ausgegrenzt. Rund 50 Prozent aller Betroffenen sind Kinder unter 15 Jahren.

Neben der Aufklärung der Bevölkerung fördert die DAHW die Schulung des medizinischen Personals zur Früherkennung von Buruli sowie die Optimierung chirurgischer und medikamentöser Behandlungsmethoden. Mobile Health Worker-Teams fahren hierfür in entlegenste Dörfer, betreuen die Patienten und sorgen dafür, dass die schweren Fälle in das Behandlungszentrum nach Tsévié kommen. Auch Dr. Jörg Nitschke selbst hält Informationsvorträge in Schulen und auf Marktplätzen. Seit einem Gastsemester als Medizinstudent in Marseille spricht er fließend französisch, die Amtssprache in Togo.


Zwei Reha-Zentren in Indien.

Wertvolle Therapien für kranke Kinder.

Um weitere Operationen und Therapien dieses in Südindien einmaligen Angebots zu finanzieren, beteiligten wir uns im Dezember 2010 mit einer neuen Spende für das COC. Seitdem können dort erfolgreich eine 20-Betten-Station, eine kinderorthopädische Praxis, ein Physiotherapieraum und eine orthopädische Werkstatt betrieben werden.

Ebenfalls 2004 beteiligte sich seca über die Patengemeinschaft an einem ähnlichen Projekt von Dr. Jürgen Zippel. In Kerala im indischen Staat Tamil Nadu, wo sich die Patengemeinschaft seit 1965 um etwa 1500 verwaiste, vernachlässigte und behinderte Kinder und Jugendliche kümmert. Auch hier floss das Geld in den Aufbau und die Unterhaltung einer Orthopädiestation mit Reha-Zentrum.


Großes Engagement in Eritrea.

Starthilfe für Frühchen.

Um die Lebenschancen frühgeborener Babys zu erhöhen, leistet die humanitäre Organisation „Hammer Forum e.V.“ seit 2003 praktische Hilfe in einer Neugeborenen-Intensivstation: Zweimal im Jahr stellen sich ein Arzt und zwei Krankenschwestern aus Deutschland ehrenamtlich in den Dienst der Neonatologie Station der eritreischen Hauptstadt Asmara. Sie behandeln die kleinen Patienten und schulen das Personal. seca übernahm im Dezember 2009 alle Kosten für Flüge, Unterbringung, Verpflegung, die Medikamente und medizinischen Geräte.


Erste Hilfe im Jemen.

Wundversorgung für Brandopfer.

Im November 2005 und Dezember 2011 freute sich der Verein aus dem westfälischen Hamm über zwei großzügige seca-Spenden zugunsten lebensbedrohlich verletzter Kinder in Kriegs- und Krisengebieten. Das Geld wurde für Material und Spezial-Therapien eingesetzt, aber auch für die Ausbildung von Physiotherapeuten vor Ort.

Darüber hinaus bedankt sich seca bei allen Ärzten und Pflegern, die ihre Arbeitskraft – häufig im Urlaub – verschenken, um dieses humanitäre Projekt auch langfristig am Laufen zu halten.


Kinder in Kambodscha.

Aktion für ein neues Lächeln.

Da das diktatorische Pol Pot Regime bis Ende der 70er Jahre fast die gesamte akademische Elite ausgelöscht hatte, ist der Bedarf an Fachärzten im Königreich Kambodscha nach wie vor gewaltig.

Eine, die sich gerufen fühlt, zu helfen, ist die Schweizer Spezialistin für „Lippen-Kiefer-Gaumenspalten“ Dr. Dr. Katja Schwenzer-Zimmerer. Mit einem deutsch-schweizerischen Team fliegt die Professorin aus Basel zweimal im Jahr für 14 Tage nach Kampong Cham. Dort operiert sie Kinder mit Fehlbildungen und schenkt ihnen damit ein neues Lächeln. Die Ausbildung kambodschanischer Mediziner in der dringend benötigten Fachrichtung Plastische Chirurgie und Wiederherstellungschirurgie finanzierte seca 2008 mit einer gezielten Zuwendung an die Hilfsorganisation „Ärzte der Welt“.

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Ein Slum-Projekt auf den Philippinen.

Hilfe für die Ärmsten der Armen.

Auf der Insel Cebu hat die Organisation "Ärzte für die dritte Welt" deshalb ein Hilfsprojekt in den Slums auf die Beine gestellt. Seit 2005 leben hier immer zwei deutsche Mediziner, die sich in ihrem Urlaub ehrenamtlich um die Ärmsten der Armen kümmern. In einer Woche behandeln sie gemeinsam mit den einheimischen Mitarbeitern rund 600 Kinder und Erwachsene. Wir finden das so beeindruckend, dass wir dieses Projekt im Dezember 2007 erstmals und gern unterstützt haben: Mit der seca-Spende können die monatlichen Kosten für u.a. Medikamente, Lebensmittel, Ambulanzwagen und die Gehälter der philippinischen Helfer im Slum getragen werden.


Ein Beitrag in Entwicklungsländern.

Freiwillige Ärzte vor Ort.

Meistens in ihrer Urlaubszeit, aber immer umsonst. Ein Beispiel ist der frühere Chefarzt einer deutschen Augenklinik, Professor Dr. Schütte. Heute operiert er Patienten in Ghana. Auch seine Vermittlung erfolgte durch den "German Rotary Volunteer Doctors“ (GRVD). Der gemeinnützige Verein organisiert und koordiniert den freiwilligen Einsatz von Ärzten, Zahnmedizinern und Physiotherapeuten in Entwicklungsländer. Eine seca-Spende konnte 2006 u.a. für die Flüge der "Freiwilligen Ärzte" nach Afrika eingesetzt werden. Aber auch in die medizinische Weiterbildung vor Ort.

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