Prof. Dr. Matthias Pirlich wird Advisory Board Member des mBCA science centers

Internationale Plattform für Medical Body Composition Analysis (mBCA) gewinnt weiteren Experten mit weltweitem Renommee in der Ernährungsmedizin

- Prof. Dr. Matthias Pirlich ergänzt das Advisory Board des mBCA science centers neben Prof. Dr. Dr. Anja Bosy-Westphal (Leiterin des Instituts für Angewandte Ernährungswissenschaft und Diätetik der Universität Hohenheim) und Dr. Stephen Wootton (Associate Professor an der University of Southampton). Aufgrund seiner praktischen Expertise unter anderem als Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin an der Evangelischen Elisabeth Klinik in Berlin und als Generalsekretär der European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN) gilt Prof. Pirlich als einer der führenden Experten mit weltweitem Renommee in der Ernährungsmedizin.

Pirlich hat an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) promoviert und über Mangelernährung und die Bedeutung der Köperzusammensetzung an der Berliner Charité habilitiert. Er war über sieben Jahre lang Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Evangelischen Elisabeth Klinik bevor er 2017 in den ambulanten Sektor wechselte. Als Kliniker und Wissenschaftler hat er mehr als 100 wissenschaftliche Arbeiten und Guidelines veröffentlicht. Vor allem im Bereich Clinical Nutrition publizierte er in nationalen und internationalen Journals und in über 25 Buchkapiteln. Seit 2016 ist er Generalsekretär von ESPEN. Als Spezialist für Ernährungsmedizin weiß er um die Bedeutung der Körperzusammensetzung für den Krankheits- und Therapieverlauf. „Besonders in der Onkologie und bei chronischer Organinsuffizienz ist die Körperzusammensetzung ein wichtiges Thema, denn Mangelernährung ist eine der häufigsten Komplikationen. Im fortschreitenden Krankheitsverlauf sind bis zu 90 Prozent der Patienten betroffen“, weiß Pirlich. „Dennoch wird eine Ernährungstherapie oft zu spät eingeleitet. Denn der Ernährungszustand vieler Patienten wird nicht regelmäßig gescreent und Verlaufskontrollen gehören noch immer nicht zum Behandlungsstandard.“ Ein zentraler Grund ist für Pirlich die Unkenntnis vieler Kollegen um die hohe Prävalenz der Mangelernährung und die Bedeutung einer guten Körperzusammensetzung für den Krankheitsverlauf. „Das mBCA science center bietet eine hervorragende Möglichkeit, um diesen Wissenslücken zu begegnen. Durch die internationale Ausrichtung ist es uns möglich, weltweit über Themen rund um die Körperzusammensetzung aufzuklären und mit Kollegen in den Diskurs zu treten.“

Der erste Beitrag von Prof. Dr. Matthias Pirlich – „Phase angle predicts mortality in liver cirrhosis“ – befasst sich mit der Aussagekraft des Phasenwinkels über das Mortalitätsrisiko bei Mangelernährung, die durch Leberzirrhose bedingt ist. Der Phasenwinkel ist ein Parameter, der mit Hilfe der mBCA ermittelt werden kann.

Das mBCA science center: weltweiter Fachaustausch zum Thema Körperzusammensetzung
Das mBCA science center richtet sich an Wissenschaftler, Kliniker, niedergelassene Ärzte und medizinisches Fachpersonal aus unterschiedlichsten Fachrichtungen, die sich auf wissenschaftlichem Niveau über die neuesten Erkenntnisse und Expertenmeinungen zum Thema Körperzusammensetzung informieren wollen. Denn trotz der medizinischen Relevanz dieses Themas gibt es kein verbreitetes Standardlehrwerk und keine Plattform, auf der sich Wissenschaftler und Kliniker über diese Themen informieren und austauschen können. Ziel ist es, diese Lücke zu schließen und die international führende Plattform zu diesem Thema zu werden und einen Diskurs innerhalb der Community zu fördern. Aus diesem Grund ist das mBCA science center in der Wissenschaftssprache Englisch aufgesetzt. Jede Woche posten die Experten des Advisory Boards sowie hochkarätige Gastautoren aus aller Welt Kommentare und Einordnungen zu aktuellen Studien und Artikeln. Darüber hinaus können Interessierte Fragen an das Advisory Board richten, innerhalb der Kommentare diskutieren und sich in der Rubrik „Studies & White Papers“ über themenbezogene Forschungsergebnisse informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.medicalbodycomposition.com

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Anika Otto
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