Bundesregierung muss im Kampf gegen krankhaftes Übergewicht aktiv werden

SPD-Abgeordneter Johannes Kahrs im Gespräch mit Hamburger Familienunternehmen seca

- „Die Firma seca ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich ein mittelständisches Hamburger Familienunternehmen durch Tradition auf der einen und Innovationskraft auf der anderen Seite an die Spitze des Weltmarktes setzen kann.“ Das erklärte der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs gestern beim Besuch des Unternehmens seca. Der SPD-Politiker Kahrs vertritt als direkt gewählter Abgeordneter in Hamburg-Mitte die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt in Berlin und gestaltet als haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion auch die Ausgaben für das Gesundheitssystem mit.

Kahrs zeigte sich insbesondere von der Leidenschaft und Konsequenz beeindruckt, mit der sich das Unternehmen weltweit für die Prävention und optimale Behandlung von ernährungs- und gewichtsbedingten Krankheiten einsetzt. seca ist seit 1840 in Hamburg ansässig und heute Weltmarktführer im Bereich des medizinischen Messens und Wiegens. Mit anwendernahen Produkten und innovativen Technologien unterstützt seca medizinisches Fachpersonal in 110 Ländern.

seca fordert politische Unterstützung im Kampf gegen Volkskrankheit AdipositasKahrs und die Geschäftsführung von seca diskutierten neben standortpolitischen Themen insbesondere gesundheitspolitische Herausforderungen – wie vor allem das krankhafte Übergewicht, von Fachleuten als „Adipositas“ bezeichnet. Zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland sind übergewichtig, jeder vierte Erwachsene ist sogar stark übergewichtig. Aufgrund der zunehmenden Häufigkeit und den damit verbundenen Folgeerkrankungen entstehen jährliche Kosten von über 29 Milliarden Euro für das Gesundheits- und Sozialsystem. seca begrüßte im Gespräch die verschiedenen politischen Initiativen zur Ernährung und Gesundheit sowie das Präventionsgesetz und die Präventionsstrategie: „Dies sind wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung, die auf den Weg gebracht wurden“, so Robert Vogel, Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb & Marketing bei seca. Um das Problem langfristig in den Griff zu bekommen, brauche es aber eine Bündelung von koordinierten Maßnahmen zur Prävention, Diagnose und Behandlung. Er lobte die neue Bundesregierung dafür, dass sie im Koalitionsvertrag vereinbart hat, einen nationalen Aktionsplan gegen Übergewicht zu entwickeln.

Idee eines Nationalen Aktionsplans wichtiger erster SchrittFrederik Vogel, Geschäftsführer für die Bereiche Produktion & Technik, ergänzt: „Bisher scheitert die Prävention schon beim ersten Schritt: Denn obwohl das Problem hinlänglich bekannt ist, ist es in der Grundversorgung nicht vorgesehen, dass Patienten regelmäßig beim Arzt gewogen werden. Dabei wäre das die einfachste Form der Prävention, um Gewichtsveränderungen frühzeitig zu erkennen und zu intervenieren – zumal jeder Arzt bereits eine Waage in der Praxis stehen hat. Diese simple Maßnahme wird jedoch nicht umgesetzt, weil diese Leistung nicht abrechenbar ist. Hier sind Politik und Kassen gefragt. Ein nationaler Aktionsplan zur Bekämpfung von Adipositas kann ein erster Schritt sein, solche Themen anzugehen.“

„Wir haben das Problem erkannt und gerade deshalb im Koalitionsvertrag wichtige Maßnahmen verankert“, erklärte Kahrs. Jetzt gehe es um eine nachhaltige Umsetzung. Der Ball liege beim zuständigen Fachministerium, so Kahrs abschließend.

Weitere Informationen zu seca unter www.seca.com.

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seca – Präzision für die GesundheitDas Geschick, innovative Wiegetechnologien zu entwickeln und mit praxisorientierten Funktionen zu kombinieren, hat seca seit 1840 perfektioniert und zum Weltmarktführer im Bereich medizinisches Messen und Wiegen werden lassen. Neben dem Vertrieb über 14 internationale Niederlassungen werden seca Messsysteme und Waagen in über 110 Länder exportiert. Das seca service Netzwerk garantiert dazu die kontinuierliche Wartung der Präzisionsgeräte. Um Ärzte und medizinisches Personal so professionell wie möglich zu unterstützen, pflegt seca engen Kontakt zu den Anwendern. Das Ergebnis sind innovative Produkte, die genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen medizinischen Anwendungsbereiche zugeschnitten sind, wie vernetzte Messstationen, die miteinander kommunizieren, Service- und Softwaresysteme, die den medizinischen Alltag erleichtern und medical Body Composition Analyzer (mBCA), die mittels bioelektrischer Impedanzanalyse die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie revolutionieren. Modernste Fertigungstechniken, langlebige Materialien und ein weltweites Qualitätsmanagement garantieren dabei einen Produktstandard auf höchstem Niveau.

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